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CasaClock
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GPS-Zeiterfassung mit Objekterkennung

Kurz gesagt

CasaClock fragt den Standort einmal pro Stempelvorgang ab, nicht dauerhaft. Die Position wird gegen alle aktiven Liegenschaften geprüft und dem nächstgelegenen Objekt zugeordnet, in dessen Radius sie liegt. Der Radius ist je Objekt einstellbar, Standard sind 150 Meter. Ob der Standort Pflicht, optional oder abgeschaltet ist, entscheidet der Betrieb.

Ein Objektbetreuer fährt an einem Vormittag fünf Liegenschaften an. Ohne Ortung müsste er an jeder Station aus einer Liste von 80 Adressen die richtige heraussuchen. Mit Ortung steht die richtige Adresse schon da, und er bestätigt sie.

Wie die Zuordnung rechnet

  1. Position holenBeim Druck auf den Stempelknopf fragt der Browser einmalig die Position ab. Hohe Genauigkeit angefordert, 8 Sekunden Zeitlimit, Positionen bis 60 Sekunden Alter werden akzeptiert.
  2. Gegen die Objekte prüfenDie Entfernung zu jeder aktiven Liegenschaft wird über die Haversine-Formel berechnet. Zugeordnet wird das nächstgelegene Objekt, in dessen Radius die Position liegt.
  3. Firmenstandorte als zweite StufeTrifft kein Objekt, wird gegen die hinterlegten Firmenstandorte geprüft. Ein Treffer gilt als in Ordnung, die Buchung braucht keine Nachprüfung.
  4. Privatadresse als dritte StufeLiegt die Position an der hinterlegten Privatanschrift, wird die Buchung als Homeoffice geführt.
  5. Unbekannter OrtBleibt alles ohne Treffer, wird die Buchung zur Freigabe vorgemerkt und erscheint im Cockpit der vorgesetzten Person. Gestempelt ist trotzdem, niemand steht ohne Zeit da.

Drei Modi, eine Entscheidung des Betriebs

GPS-Modus, einstellbar durch den Super-Admin
ModusVerhaltenWann sinnvoll
PflichtOhne Position kommt keine Buchung zustande.Außendienst mit Objektabrechnung, wenn die Zuordnung tragen muss.
OptionalPosition wird genommen, wenn das Gerät sie liefert, sonst nicht.Gemischte Belegschaft aus Büro und Außendienst.
AusEs wird kein Standort erhoben.Wenn eine Betriebsvereinbarung die Ortung ausschließt.

Datenschutz

Erhoben wird ein Punkt zum Zeitpunkt der Buchung, sonst nichts. Zwischen Ein- und Ausstempeln entsteht keine Spur. Diese Beschränkung ist der Grund, warum sich die Erfassung überhaupt rechtfertigen lässt: Die Verarbeitung dient der Zuordnung der Arbeitszeit zu einer Liegenschaft und damit der Abrechnung, sie geht über diesen Zweck nicht hinaus.

Die erzeugte Datenschutz-Information passt ihren Standort-Absatz automatisch an den eingestellten Modus an. Steht der Modus auf Aus, verschwindet der Absatz. Mehr dazu unter Datenschutz und DSGVO.

Objekte pflegen

Liegenschaften kommen per CSV in das System, idempotent über die Referenznummer: Bekanntes wird aktualisiert, Neues angelegt. Fehlende Koordinaten holt ein Hintergrundjob über Nominatim nach, mit einer Anfrage pro Sekunde. Die Adressnormalisierung räumt vorher auf: str. wird zu straße, fehlende Leerzeichen zwischen Straßenname und Hausnummer kommen dazu, und Hausnummernbereiche wie 2-6 oder 7 + 9 werden auf die erste Nummer reduziert. Adressen, die nicht auflösen, werden mit Zeitstempel vermerkt und frühestens nach 24 Stunden erneut versucht.

Häufige Fragen

Ist GPS bei der Zeiterfassung überhaupt erlaubt?

Eine punktuelle Standorterfassung beim Stempeln ist zulässig, wenn sie einem klaren Zweck dient, auf das Nötige begrenzt bleibt und die Beschäftigten darüber informiert sind. Grundlage ist § 26 BDSG in Verbindung mit Art. 6 DSGVO. Eine Dauerortung während der Arbeitszeit wäre etwas anderes und wird von CasaClock nicht angeboten. In Betrieben mit Betriebsrat ist die Einführung nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG mitbestimmungspflichtig.

Wird der Mitarbeiter zwischen den Buchungen geortet?

Nein. Die Position wird genau im Moment des Stempelns abgefragt und mit der Buchung gespeichert. Zwischen zwei Buchungen erhebt das System keinen Standort, es gibt keine Hintergrundortung und keine Bewegungsspur.

Was passiert, wenn das GPS im Keller kein Signal hat?

Im Modus Optional entsteht die Buchung ohne Position. Im Modus Pflicht meldet die Anwendung, dass keine Position vorliegt; die Person geht ein paar Schritte oder stempelt an der Haustür. Kommt eine Position außerhalb aller Radien zustande, wird gestempelt und die Buchung zur Freigabe vorgelegt.

Wie groß ist der Geofence?

Standard sind 150 Meter, einstellbar je Objekt. Eine einzelne Doppelhaushälfte bekommt einen engeren Radius, eine Wohnanlage mit mehreren Aufgängen und Tiefgarage einen weiteren.

Sehen Sie sich das an einem echten Betrieb an

Eine halbe Stunde am Bildschirm, mit Ihren Liegenschaften und Ihren Fragen. Danach wissen Sie, ob es passt.

Antwort innerhalb eines Werktags. Danach ein Testzugang mit Ihren eigenen Objekten.