Wissen
Was Gesetze und Gerichte zur Arbeitszeit verlangen, mit Paragraf und Aktenzeichen. Ohne Rechtsberatung, aber mit nachprüfbaren Fundstellen.
Worum geht es hier?
Acht Texte zu den Fragen, die bei der Einführung einer Zeiterfassung aufkommen: Pflicht zur Arbeitszeiterfassung, Pausen und Ruhezeiten, GPS und Datenschutz, Überstunden und Darlegungslast, Berechnung des Urlaubsanspruchs, ordnungsgemäßes Fahrtenbuch, Aufbewahrungsfristen und die Dokumentationspflicht nach dem Mindestlohngesetz.
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Arbeitszeiterfassung: Wer muss was aufzeichnen?
Was das BAG 2022 entschieden hat, welche Pflichten schon vorher galten und was das konkret bedeutet.
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Pausen nach dem Arbeitszeitgesetz
Die Schwellen, die Aufteilung, die Ruhezeit und die strengeren Regeln für Jugendliche.
- 2 Minuten
GPS bei der Zeiterfassung: Was der Datenschutz zulässt
Der Unterschied zwischen einem Punkt beim Stempeln und einer Bewegungsspur entscheidet über die Zulässigkeit.
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Überstunden: Anordnung, Nachweis und Vergütung
Vier Wege zur Vergütungspflicht, die Darlegungslast im Prozess und was eine Freigaberegel im Betrieb leistet.
- 3 Minuten
Urlaubsanspruch berechnen: Werktage, Teilzeit, Übertrag
Die Grundformel, der anteilige Anspruch bei Eintritt im laufenden Jahr und die Rechtsprechung zum Verfall.
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Fahrtenbuch: Was das Finanzamt anerkennt
Die Pflichtangaben, das Problem mit Tabellenkalkulationen und die Rechnung gegen die Ein-Prozent-Regel.
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Aufbewahrungsfristen in der Hausverwaltung
Die Fristen, der Fristbeginn, die Besonderheit bei WEG-Unterlagen und der Weg zur geordneten Vernichtung.
- 2 Minuten
Dokumentationspflicht nach dem Mindestlohngesetz
Betroffene Branchen, Inhalt und Frist der Aufzeichnung, Ausnahmen und was der Zoll prüft.
Wie diese Texte gebaut sind
Jeder Text nennt Paragraf und, wo eine Entscheidung dahintersteht, Gericht, Datum und Aktenzeichen. Wo eine Zahl strittig ist oder sich ändert, etwa die Entgeltgrenzen der Mindestlohndokumentationspflichtenverordnung, steht das als Hinweis dabei statt als Behauptung. Was wir nicht belegen können, steht nicht hier.
Jeder Text trägt zwei Daten: das Datum der Veröffentlichung und das Datum der letzten Prüfung. Ändert sich die Rechtslage, ändert sich der Text und das zweite Datum, nicht nur eine Fußnote.
Die vier Fragen, die zuerst kommen
- Müssen wir überhaupt erfassen?
- Ja, seit dem Beschluss des Bundesarbeitsgerichts vom 13.09.2022 (1 ABR 22/21).
- Dürfen wir den Standort erfassen?
- Punktuell beim Stempeln ja, dauerhaft nein.
- Wann verfällt der Resturlaub?
- Nur nach einem dokumentierten Hinweis, sonst gar nicht.
- Wie lange bewahren wir das auf?
- Arbeitszeitnachweise zwei Jahre, Belege acht bis zehn.
Alle Texte auch als RSS-Feed.
Sehen Sie sich das an einem echten Betrieb an
Eine halbe Stunde am Bildschirm, mit Ihren Liegenschaften und Ihren Fragen. Danach wissen Sie, ob es passt.
Antwort innerhalb eines Werktags. Danach ein Testzugang mit Ihren eigenen Objekten.